WELTKINDERTAG in Waren (Müritz)

"Kinder haben Rechte"

... unter diesem Motto stand die Veranstaltung, die am 18. September 2014 rund 400 Kinder im Schmetterlingshaus in Waren (Müritz) besucht haben.

Im Gegensatz zum Internationalen Kindertag (jedes Jahr am 1. Juni) soll der WELTKINDERTAG (jährlich am 20. September) in erster Linie kein Fest für Kinder sein sondern die Kinder und auch die Erwachsenen darauf hinweisen, dass Kinder Rechte haben, dass Kinder diese Rechte einfordern und Erwachsene diese achten und umsetzen sollen. Die Kinderrechte sind in der UN-Kinderrechtskonvention verschriftlicht.

Da wir aber zu unserer Veranstaltung die Kita und Horte eingeladen haben, fand sie zwei Tage früher, nämlich am 18. September statt.
Nach der offiziellen Eröffnung konnten die Vorschulkinder am Vormittag und die Hortkinder am Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein an verschiedenen Stationen Mitmachangebote zu den Kinderrechten ausprobieren.

Ganz besonderen Andrang gab es beim Stand des Lebenshilfswerks Waren gGmbH. Hier stellten Erzieherinnen der Kindertagesstätte "Lütt Matten" Kinderrollstühle, -rollatoren, Gehhilfen und anderes bereit, die die Kinder selber ausprobieren durften. Wie fühlt es sich z. B. an, wenn man auf ein Hilfsmittel zum Fortbewegen angewiesen ist oder wenn die Sehkraft nur noch 20 % beträgt? Der Artikel 23 der UN-Kinderrechtskonvention "Förderung behinderter Kinder" ist an diesem Stand bedeutend gewesen.

Aber auch die anderen Stände waren begehrt, dort wurden u. a. auf folgende Rechte aufmerksam gemacht: Gesundheitsvorsorge, Berücksichtigung des Kindeswillens, Beteiligung an Freizeit, kulturellem und künstlerischem Leben, Zugang zu Medien sowie Meinungs- und Informationsfreiheit, angemessene Lebensbedingungen, Achtung und Verwirklichung der Kinderrechte, Schutz und Hilfe für Flüchtlingskinder.

Und so vielfältig wie die Kinder und ihre Rechte sind, waren auch die Partner/-innen, die diesen Tag und die Veranstaltung mit Leben gefüllt haben und all diese geht ein großes DANKESCHÖN.

Die folgende Auflistung der Partnerinnen und Partner erfolgt willkürlich: