KJR Mecklenburgische Seenplatte e.V.

Kindeswohlgefährdung weiterhin wichtiges Thema bei den Jugend- und SchulsozialarbeiterInnen

Für den 30. September 2011 organisierte der Kreisjugendring Mecklenburgische Seenplatte e. V. eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema "Kindeswohlgefährdung". Eingeladen wurden die Jugend(sozial)arbeiterInnen aus den Jugendeinrichtungen und die Schulsozialarbeiterinnen. Die über 20 TeilnehmerInnen aus dem Altkreis Müritz folgten im Jugendclub "Alte Feuerwache" in Waren interessiert den Ausführungen der beiden Referentinnen. Nach dem Einstieg, bei dem noch einmal Anzeichen für eine mögliche Kindeswohlgefährdung besprochen und erläutert wurden, stieg Frau Jana Sczesny (Mitarbeiterin im ASD des Jugendamtes Mecklenburgische Seenplatte, Regionalstandort Waren) in das Thema "von der Meldung zur Hilfe" ein. Sehr anschaulich beschrieb sie die Arbeitsschritte, die es zu befolgen gilt, wenn eine Kindeswohlgefährdung im Jugendamt gemeldet wird. Ob tatsächlich eine akute Gefährdung für die Kinder und Jugendlichen besteht, muss oft in kurzer Zeit entschieden werden. Liegt diese nicht vor, folgen Fallbesprechungen in Fachteams, bei den über mögliche Hilfen entschieden wird. Eine der Hilfen, die nach einer solchen Fallbesprechung installiert werden kann, ist die Familienhilfe. Und zu diesem Arbeitsfeld sprach Frau Julia Sczesny, die bei der Caritas Mecklenburg e. V. als Familienhelferin tätig ist. An fiktiven, aber durchaus denkbaren Beispielen beschrieb sie ihre Aufgaben und zeigte Handlungsmöglichkeiten auf.
Jugend- und SchulsozialarbeiterInnen arbeiten täglich mit Kindern und Jugendlichen und häufig sind sie die ersten, die auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung aufmerksam werden. Und was dann mit ihren Meldungen an Jugendamt geschieht und wie diese weiter verfolgt werden, wurde in dieser Veranstaltung, dank der beiden Referentinnen, sehr deutlich.